Paartherapie

Paar-Sein

 

Paare, ob mit oder ohne Kind, kennen es: Nach einer gewissen Zeit scheint die Luft raus zu sein. Nach anfänglicher Verliebtheit kommen erste Konflikte auf. Der Alltag, die Schwiegereltern, der Sex wird weniger; kommt vielleicht ganz zum Erliegen, man redet ständig aneinander vorbei.

Wichtig zu wissen: So ergeht es allen Paaren irgendwann. Egal, wie viel Mühe sie sich geben, es zu verstecken.

Ebenfalls wichtig zu wissen: Ein positiver Outcome ist absolut möglich. Mit ein klein wenig Unterstützung  kann man sich wieder auf Augenhöhe begegnen. 

 

  • In Konflikten sein 
  • Andere Vorstellungen vom Leben haben
  • In Trennungsprozessen sein 
  • Getrennt sein 
  • Eltern bleiben nach einer Trennung 

Die systemische Paartherapie

Gerade in der Arbeit mit Paaren ist der systemische Ansatz erfolgsversprechend. Aber was bedeutet erfolgreich sein in diesem Kontext?

Der Praxisraum kann der Ort sein, in dem sich zwei Menschen wieder auf Augenhöhe begegnen. Unabhängig, was vorher passiert ist und egal was sich für die Zeit danach ergibt. Oftmals geht es um das Fremdgehen, Betrügen, Lügen oder Abwertungen von Care-Tätigkeiten.

Das schreit nach einem Neustart.

Wenn Beziehungen in der Paartherapie neu sortiert werden, können Verantwortungen dort gelagert werden, wo sie hingehören und neue Kommunikationsmuster alte ersetzen. Und wer weiß, welches Feuer entfacht wird, wenn erst einmal der Kamin gekehrt ist. 

Mein Ansatz in der Paartherapie

In meinen beruflichen Tätigkeiten hat mir die Arbeit mit Paaren sehr viel Freude bereitet. Und auch für die Arbeit mit Kindern ist die Arbeit mit (Eltern)Paaren ausschlaggebend. Und glaubt mir, ich habe schon so manche Türen knallen gehört und einst verliebte Menschen vor Gericht erlebt. Konflikte bereiten mir keine Angst, sondern helfen mir, eure Paardynamik zu verstehen. Wenn ein Veränderungswille da ist, werde ich ihn aufdecken und ihr könnt auf diese Weise einen Neustart meistern.

Ihr könnt darauf vertrauen, dass ich in meinen Ausbildungen meine eigenen Beziehungsmuster analysieren und aufräumen musste. Virginia Satir hat einmal sinngemäß gesagt, dass Therapeut:innen nicht perfekt sein müssen, sie müssen den Klient:innen in der Bearbeitung ihrer Themen lediglich einen kleinen Schritt voraus sein