Kindertherapie
Kind-Sein
Hast Du Dich auch schon einmal bei dem Gedanken ertappt, ob dieses oder jenes Verhalten Deines Kindes "normal“ ist oder schon einen Krankheitswert besitzt? Aus meiner langjährigen Erfahrung und meinem eigenen Erleben als Mama kann ich Dir sagen, Fragen dieser Art haben sich schon viele Eltern gestellt. Damit bist Du nicht allein!
In der heutigen Zeit, in der Forderungen nach individueller Leistung auch vor dem Kinderzimmer nicht halt machen und soziale Medien uns perfekte Kinder und perfekte Eltern präsentieren, geraten Eltern immer wieder in große Unsicherheit.
Mit Hilfe des systemischen Ansatzes in der Kindertherapie, gepaart mit Fachwissen, kann ich Dir helfen, die Frage für Dich zu beantworten, um anschließend an einer Lösung zu arbeiten. Kinder wachsen nicht in einem isolierten Raum auf. Nicht alle gezeigten Verhaltensweisen lassen sich rein auf genetische Gegebenheiten zurückführen.
In meiner Haltung als Therapeutin gehe ich davon aus, dass kindliches Verhalten, wie
- Trennungsängstlichkeit
- Extreme Schüchternheit
- Wutausbrüche und Gewalttätigkeit
- Ein- und Durchschlafschwierigkeiten
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Oppositionelles Verhalten
sowie alle anderen Verhaltensweisen, sich im familiären System bedingen. Das bedeutet, dass Kinder sensibel auf die von Erwachsenen kreierten Beziehungs- und Kommunikationsmustern reagieren.
Anzeichen, dass eine Therapie für Kinder sinnvoll ist
Weil die kindlichen Sprachzentren im Gehirn noch nicht ausgereift sind, sind Kinder viel eher auf ihr Gefühl angewiesen, wenn es um die Orientierung in der Welt geht. Kinder besitzen sehr feine Antennen. Oft sind sie daher in Familien die Anzeige für Kommunikationsschwierigkeiten oder für nicht bewältigte Krisen in den Herkunftsfamilien der Eltern. Hierfür dürfen wir erst einmal dankbar sein. Zugegeben, das fällt oft schwer.
Als Spiegel des elterlichen Verhaltens können sie oft unverblümt zeigen, ob und was verkehrt läuft. Dazu kommt, dass Kinder Grundbedürfnisse haben, deren Erfüllung sie immer wieder in Entwicklungskrisen bringt.
Kinder machen auf sich aufmerksam, indem sie
- weinen
- zappeln
- still sind
- nicht spielen wollen.
- schlecht in den Schlaf finden.
- sich nicht trennen wollen.
- sich nicht an Regeln halten, selbst wenn sie kognitiv dazu in der Lage wären.
Wichtig hierbei ist, dass die verschiedenen Verhaltensweisen im Kontext der jeweiligen Entwicklungsstadien zu betrachten sind. Ein Kleinkind, dass sich im Supermarkt auf den Boden wirft, ist zwar der Horror für alle Eltern, aber absolut als regulär zu bewerten. Stell Dir mal vor, dass dies eine Jugendliche machen würde.
So läuft die systemische Kindertherapie ab
Durch meine theoretische und praktische Erfahrung kann ich Dir helfen, dass gezeigte Verhalten Deines Kindes einzuordnen. Ich erörtere mit Dir, wie es dazu kommt, dass genau dieses Verhalten Dich immer wieder auf die Palme bringt oder handlungsunfähig werden lässt. Wir schauen uns gemeinsam an, welchen Grundbedürfnissen Deines Kindes vielleicht mehr Beachtung geschenkt werden sollten.