Familientherapie
Familie-Werden & Familie-Sein
Das Eltern-Dasein heute unterscheidet sich von dem unserer Elterngeneration in einigen Punkten. Bedingt durch einen Wertewandel, die demographische Umstrukturierung, die Digitalisierung oder andere Phänomene.
Viele der heutigen Eltern haben vor ihrem eigenen Kind noch nie ein anderes gehalten, gewickelt, geschweige denn in den Schlaf begleitet. Dadurch ist die natürliche Beziehung zwischen Eltern und ihren Kindern beeinflusst. Das meine ich wertfrei! Denn Eltern von heute haben andere Werte. Sie sind top-informiert, weltgewandt und haben mindestens schon einen Ratgeber gelesen oder einen Kurs besucht. Und dann kündigt sich ein Kind an. Und es kommt alles anders...
Ich biete Dir und Euch in der Familientherapie:
- ein authentisches und bindungsorientiertes Vorbereiten auf das Eltern-Dasein
- Unterstützung beim Aufbau von pränataler Bindung
- Beratung bei schwieriger Schwangerschaft und Geburt
- Begleitung im Wochenbett
- Den Start ins Leben Deines Kindes zu meistern
- Unterstützung bei Veränderungssituationen, wie zum Beispiel bei Ereignissen wie Geburt eines Geschwisterkindes, Umzug, Trennung, Unfall oder Tod
- Beratung von Familien mit Babys mit Ein- und Durchschlafschwierigkeiten
- Beratung BLW und Familienessen
- Beratung bei der Wahl von Betreuungsmöglichkeiten
- Alle Erziehungsfragen, erscheinen sie auch noch so nichtig.
Familientherapie für frischgebackene Eltern
Das Baby ist da und die Freude sollte doch eigentlich überschwinglich sein. Dennoch beobachtest Du bei Dir oder bei dem anderen Elternteil folgende Symptome:
- Angst
- Depression
- Panikattacken
- Schlafstörungen
- Trauergefühle, häufiges Weinen
- Verlust von Freude, Gefühl von innerer Leere
- Roboterartiges Funktionieren mit dem Kind oder den Geschwisterkindern gegenüber
- Ablehnende Gefühle dem Neugeborenen gegenüber
- Erschöpfung, Antriebslosigkeit, ein Gefühl von Überforderung
- Schuld- und Versagensgefühle, Selbstvorwürfe
- Gedanken wie "Ich möchte nur noch Schlafen!", "Ich wünschte, ich wäre woanders/weg.", "Ich wünschte, diese Kind wäre nie geboren."
Verantwortlich hierfür ist in erster Linie die postpartale Hormonumstellung. Aber nicht nur diese bio-physischen, sondern auch soziale und psychische Veränderungen spielen hier eine Rolle. Es gibt viele Namen für dieses weit verbreitete Phänomen "Heultage“, "Babyblues“ oder "Wochenbettdepression".
Dass Letzteres in eine echte Krise münden und langfristige Folgen für die Eltern-Kind-Beziehung nach sich ziehen kann, wird erfahrungsgemäß immer wieder von Fachkräften (Hebammen, Kinderärzte:innen etc.) nicht erkannt. Dabei können solche manifestierten Wochenbettdepressionen erfolgreich behandelt werden.
Wichtig ist es, sie rechtzeitig zu erkennen, sich über Scham hinweg zu setzen und sich professionelle Unterstützung in Form einer Familientherapie zu holen.